Wie sind unsere Alltagsmasken?

Unsere Alltagsmasken sind keine medizinische Schutzmasken. Doch sie tragen dazu bei, dass wir uns und andere vor Tröpfcheninfektionen schützen.

Unsere Masken sind aus Baumwolle, Leinen oder Musselin, mindestens 60 grad waschbar und atemungsaktiv. Sie sind wiederverwendbar und bis zu mindestens 30x waschbar bei mindestens 60 grad. Sie sind komfortabel, modern mit ansprechendem Design. Ein bequemer Nasenbügel sorgt für einen sicheren Halt. Die Masken sind stylisch und in mehreren Farben erhältlich.

Die meisten Masken am Markt nutzen leider günstige Kleber, welche krebserregende Stoffe enthalten können und stark riechen. Unsere Masken sind mit unserer einzigartigen Nähtechik genäht, so ist es uns gelungen auf alle Zusatzstoffe zu verzichten. So schmiegt sich die Maske sanft auf dem Gesicht an.

Was ist Baumwolle?
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Baumwolle ist ein Stoff der fest und eng gewebt ist. Baumwolle bietet einen guten Schutz, hat eine sehr feste, strapazierfähige Struktur und verträgt große Hitze beim Waschen gut.

Eine der wichtigsten Eigenschaften der Baumwolle ist, dass sie, im Gegensatz zu Kunstfasern, sehr saugfähig ist und im nassen Zustand noch reißfester als im trockenen Zustand ist. Baumwolle kratzt nicht, sondern liegt weich und angenehm auf der Haut. Sie kann mit hohen Temperaturen gebügelt werden und mehrmalige Waschgänge könnenBaumwolle nichts anhaben. Sie hat ein sehr geringes Allergiepotenzial auf, ist sehr hautfreundlich, sehr hitzebeständig, langlebig, pflegeleicht, strapazierfähig und dehnbar. 

Die Geschichte von Baumwolle
Trotz ihres Namens wächst Baumwolle nicht an einem Baum, sondern an Pflanzen auf großen Flächen. Der Name entstand, weil sich ihre Pflanzensamen über eine größere Distanz ausbreiten können, ähnlich wie bei einem Baum. Baumwolle ist eine der ältesten Kulturpflanzen der Welt. Sie fand ihren Weg von Amerika über Spanien und Italien nach Europa und hatte ihren Durchbruch am Anfang des 19. Jahrhunderts. Ein Drittel aller Textilien bestehen in der Regel aus Baumwolle.

Der Anbau wird heute weltweit in großen Mengen betrieben, hauptsächlich aus der tropischen und subtropischen Region, wo die Baumwolle im warmen Klima auf riesigen Plantagen an kleinen Büschen wächst. Die Baumwollfasern umhüllen die Samen der Pflanze, damit der Wind sie verbreiten kann und Wasser zum Keimen speichern kann. Der Baumwollanbau hat heute gegenüber dem konventionellen Anbau viele wichtige Standards. Sowohl der Schutz für die Umwelt durch Pestizide und die Qualität sind entscheidend. Die zehn Größten Produzenten sind: China, Indien, die Vereinigten Staaten, Pakistan, Brasilien, Usbekistan, Australien, Türkei, Griechenland und Mexiko. 

Was ist Leinen?
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ist eine Naturfaser aus Flachsfasern, die flusenfrei, schmutzabweisend, bakterizid und antistatisch ist. Leinen ist atmungsaktiv. Leinen-Fasern können Luftfeuchtigkeit aufnehmen und an die Umgebung abgeben und haben deswegen einen kühlenden Effekt. Leinen wirkt trotzdem trocken, wärmend und ist reißfest, da es unelastisch ist. Die fehlende Elastizität macht den Stoff jedoch stark knitteranfällig. Leinengewebe dürfen nicht gerieben oder gescheuert werden und müssen schonend gewaschen werden. Wegen der Anfälligkeit fürs Reiben ist Leinen für Trockner ungeeignet. Außerdem schadet trockene Hitze dem Stoff, daher sollte Leinen beim Bügeln noch leicht feucht sein. Das ist eine wichtige Informationen für die Pflege, damit die Maske lange erhalten bleibt. 

Die Geschichte von Leinen
Im Mittelalter war der Stoff sehr beliebt, wegen seiner schmutzabweisenden und atmungsaktiven Eigenschaften. Gerade bei körperlicher Arbeit auf dem Feld, bei der man stark schwitzte und mit viel Schmutz zu kämpfen hatte. Fast bis ins 20. Jahrhundert wurden die Garne Großteils handgesponnen. Baumwolle hat Leinen fast aus dem Markt verdrängt, doch seit den letzten Jahren gewinnt es wieder an Beliebtheit und wird vermehrt hergestellt. Das Herstellungsverfahren war früher umweltschädlich und wurde erst durch Änderungen der Verfahren und Werkzeuge verbessert. Damit beginnt ein neuer Abschnitt in der Geschichte von Leinen. Leinen wird immer beliebter, aufgrund der positiven Eigenschaften, die sich an heißen Tage bemerkbar macht. Leinen fühlt sich auf der Haut angenehm kühl an.

Was ist Musselin?
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Musselin ist ein Trendstoff, es ist in der Regel ein zartes Baumwollgewebe. Musselin aus Baumwolle ist durch die beiden Lage sehr saugstark und gleichzeitig anschmiegsam. Die Vorteile von Musselin ist das leichte Gewicht. 
Musselin ist durchscheinend, hat eine weiche Oberfläche und ist atmungsaktiv.

Mehrere Stofflagen sind punktuell miteinander verwebt. Die feine Struktur des Musselins entsteht durch die Leinwandbindung, die Vorder-und Rückseite punktuell miteinander verbindet. Dadurch entstehen feine Luftpolster zwischen den Lagen, die den Stoff ein wenig plustrig wirken lassen. Musselin ist zweilagig oder dreilagig. Aufgrund der Verarbeitung hat Musselin hervorragende Trageeigenschaften. Durch die beiden locker miteinander verwobenen Schichten kann Luft leicht durch den weichen Stoff fließen und für Kühlung sorgen. Der Stoff ist luftig leicht und angenehm weich. Die Stoffoberfläche ist matt, die Farbtiefe ist aufgrund der hohen Saugfähigkeit des Materials dezent und traumschön. 

Musselin wird aus Baumwolle oder Wolle, seit Anfang des 20. Jahrhunderts auch aus Viskose in Leinwandbindung gewebt. Durch die weich gedrehten Fäden entsteht ein fließender Stoff mit weichem Griff. In sehr hochwertiger Ausführung wird Musselin auch aus Seide hergestellt. 

Die Geschichte zu Musselin
Musselin ist ein Stoff mit langer Geschichte, es ist ursprünglich nach der irakischen Stadt Mosul benannt. Es ist ein feinfädiges Baumwoll-Gewebe mit weichem Griff. Anfänglich war der Musselin vor allem mit orientalischen Mustern und Designs bedruckt, daher stammt der orientalisch anmutende Name. 

Die Herstellung von Musselin kann durch archäologische Funde auf das 2. Jahrhundert v. Chr. zurückdatiert werden, in Ostindien und der Gegend des heutigen Bangladesch. Die Stadt Dhaka war dabei das Zentrum der Musselinproduktion und exportierte den Stoff bereits im 9. Jahrhundert in die arabische und muslimische Welt. Der Grund für Dhakas Monopol waren besondere Baumwollpflanzen, die in der Umgebung der Stadt heimisch waren und generell nirgendwo anders gedeihen konnten.

Um die Fasern weich und flauschig zu halten, wurden die Garne nur bei hoher Luftfeuchtigkeit gesponnen. Die Weber waren häufig junge Frauen, die am frühen Morgen oder am späten Abend arbeiteten, da zu diesen Zeiten die natürliche Luftfeuchtigkeit am höchsten ist. Schalen, die mit Wasser gefüllt waren, halfen dabei die Feuchtigkeit in den Räumen zu erhalten.

Heutzutage wird Musselin maschinell hergestellt und die Luftfeuchtigkeit spielt hierbei keine Rolle. Die Fasern sind nur leicht gesponnen, was für das weiche Tragegefühl sorgt. Beim Weben wird eine klassische Leinwandbindung verwendet, die recht locker sitzt. Durch diese netzartige Struktur hat der Stoff ein leichtes Gewicht und ist durchscheinend.